Home > Geld und Recht > CFDs: Broker finden, Gebühren & Vor- und Nachteile

CFDs: Broker finden, Gebühren & Vor- und Nachteile


CFD, das steht für „Contracts for Difference“ und dabei handelt es sich um sogenannte derivative Finanzinstrumente oder zu gut Deutsch „Differenzkontrakte“. Ein derivatives Wertpapier ist ein Papier, dessen Wertentwicklung bzw. Wert von der Entwicklung der Basiswerte abhängig ist. Das bedeutet, dass die Wertentwicklung von einem CFD auf den DAX immer von der Kursentwicklung des DAX abhängig ist.

Einfach erklärt: der CFD Handel

Ursprünglich stammt die Idee des CFD, die recht simple ist, aus England. Es wird nur ein Bruchteil des tatsächlichen Preises einer Aktie bezahlt und dennoch kann der Kursgewinn vollständig eingestrichen werden.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat der Handel mit CFDs stark an Bedeutung gewonnen, denn sie ermöglichen große Spekulationen mit kleinem Geld. Zudem sind die CFDs leicht verständlich, da sie über ein einfaches Konstruktionsprinzip verfügen.

Für Privatanleger sind die Zugangshürden zu den CMC Markets wo der CFD Handel stattfindet, geringer als in vielen anderen Segmenten der Finanzmärkte. Anleger können bei den CFD Brokern, unter denen sich auch immer mehr deutsche online Broker befinden Konten eröffnen und das bereits mit Mindesteinzahlungen von wenigen hundert Euro. Dafür erhalten die Anleger eine Komplettlösung für den Handel und diese beinhaltet die Kursversorgung, Charting- und Analysetools sowie automatisierte Handelssysteme.

Mit kleinem Geld groß spekulieren

Für die Privatanleger besteht der größte Reiz des CFD Handels aus der Kombination aus einem einfach strukturierten Finanzprodukt und der Hebelwirkung. Es ist möglich, mit einem Einsatz von nur 1000 Euro auf den CMC Markets mit CFDs, 100.000 Euro zu bewegen. Bereits die kleinsten Kursbewegungen ermöglichen lukrative Gewinne. Ansonsten lassen sich Hebelwirkungen dieser Größenordnung nur mit Finanzinstrumenten erreichen, die entweder um einiges komplizierter sind oder einen wesentlich höheren Finanzeinsatz erfordern.

Anleger können mit einem CFD 1:1 an der Kursentwicklung von Währungen, Rohstoffen, Indizes, Aktien, börsengehandelten Indexfonds, Anleihen und anderen Märkten teilnehmen und das ohne einen aufwendigen Zugang zur Terminbörse. Zudem profitieren sie davon, dass der Verlauf der Investitionen sich nicht so schwer abschätzen lässt, wie es bei den Optionsscheinen der Fall ist.

Der Anleger hinterlegt beim Erwerb von einem CFD im Grund lediglich eine Sicherheitsleistung, die als Margin bezeichnet wird. Damit ist es dem Anleger möglich, mit einem geringen Kapitaleinsatz von bspw. 10 % des aktuellen Aktienkurses vollständig an der Wertentwicklung der Aktie teilzuhaben. Sollte der Aktienkurs beispielsweise 100 Euro betragen, dann hinterlegt der Anleger lediglich eine Sicherheitsleistung von 10 Euro und der restliche Teil wird von dem jeweiligen Anbieter des CFD finanziert.

Gewinn und Verlust werden gehebelt

Es ist also möglich, durch den Hebel der CFDs seine Gewinne zu hebeln – aber auch die Verluste. Besonders bei den Verlusten ist es wichtig, dass die Funktionsweise der CFDs verstanden wird, damit nicht mehr Geld verloren wird, wie eingesetzt wurde. Die Verluste, die im CFD Handel entstehen können, lassen sich durch Funktionen stoppen, wie den garantierten Stop-Loss-Kursen oder den Ausschluss der Nachschusspflicht seitens des CFD Brokers.

CFDs sind auf Privatanleger zugeschnitten

Von Anfang an wurden die CFDs auf die Belange der Privatanbieter zugeschnitten. Das zeigt sich auch in den Gebührenmodellen der CFD Broker. So ist es möglich viele CFDs kommissionsfrei zu handeln, so dass sich die Kosten auf die Geld/Brief Spanne beschränken. Diese beläuft sich bei den Index-CFDs häufig auf nur 1,0 Punkte.

Auch wenn dieser Handel außerbörslich vonstattengeht, so entziehen sich die CFDs keinesfalls der amtlichen Regulierung. Sie Finanzaufsichtsbehörden wie beispielsweise der Bafin oder FCA beaufsichtigen die CFD Broker, die deren Auflagen unterliegen. Vom Fiskus werden die Erträge aus den CFD Geschäften wie Erträge aus Termingeschäften behandelt und dadurch ergibt sich eine vorteilhafte Stellung der CFDs zu den Aktiengewinnen. Denn bei denen ist Verlustrechnung eingeschränkt.

Spekulieren, hohe Gewinne in kurzer Zeit und dennoch abgesichert

Die CFDs werden von den meisten Privatanlegern zu Spekulationszwecken eingesetzt, mit denen sie im besten Fall innerhalb kürzester Zeit hohe Gewinne erzielen. Aber es ist auch möglich, die Kontrakte zu Absicherungszwecken zu nutzen. Die CFDs ermöglichen es den Anlegern, zu geringen Kosten und einer sehr kurzen Reaktionszeit ein bestehendes Wertpapierportfolio gegen Kursverlust abzusichern.

Es ist nicht verwunderlich, dass aufgrund der beträchtlichen Gewinnchancen, die die CFDs bieten, das Trading ein hohes Verlustrisiko aufweist. Doch von immer mehr Brokern wird auf die Ansprüche der Anleger reagiert und das bedeutet, das immer mehr Instrumente zur optimierten Verlustbegrenzung zur Verfügung gestellt werden oder das bestimmte Nachschusspflichten zugunsten der Kunden ausgeschlossen werden.

Einen Einblick in die CFDs erhalten

Wer einen Einblick in die CFDs erhalten möchte, der hat die Chance dazu und das ohne Risiko. Denn viele Einsteiger tun sich schwer, in die Materie einzusteigen, denn es geht darum, Strategien zu verstehen und zu erlernen. Viele CFD Broker bieten daher ein Demokonto an, bei dem es sich um einen Testaccount handelt, mit dem der Anleger sorgenfrei seine ersten Schritte im Online-Trading machen kann. Da dort nur mit Spielgeld gehandelt wird, geht der Anleger kein Risiko ein. Aber nicht nur die Einsteiger profitieren von einem solchen CFD Demokonto, sondern auch erfahrene Trader. Diese können damit ihre Strategien optimieren oder den CFD Broker zuerst einmal kennenlernen.

Interessant?

„Der Weg ist das Ziel“ – nur nicht im Marketing

Mit Sicherheit wird das Internet auch in den folgenden Jahren das Leben der Menschen immer …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.