Pierre Dietz: Erstes Buch erscheint in Frankreich

Mit »Briefe aus der Deportation« hat Pierre Dietz bereits vor knapp 5 Jahren ein wichtiges Dokument der Widerstandsgeschichte rausgebracht. 2012 erschien dazu sein ebenfalls erfolgreicher Film, der es sogar in die Liste des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg als Unterrichtsmaterial-Empfehlung schaffte.

Auch in Frankreich stieß das Buch auf großes Interesse, weshalb Anfang Juli eine erweiterte, aktualisierte Buch-Fassung unter dem Titel »Lettres dun ouvrier déporté« auf den Markt kommen wird, auf die wir hiermit hinweisen wollen.

Das Buch erscheint im Verlag »Éditions Charles Corlet« mit Sitz in Condé-sur-Noireau in der Reihe von Gérard Fournier, Doktor der Geschichte (Universität von Paris I Panthéon-Sorbonne), Professeur agrégé an der Academie de Caen, President des »Comité régional de Résistance et Mémoire, Combattants volontaires de la Résistance et Compagnie Scamaroni«.

Der Verlag beschreibt das Buch wie folgt:

Mit der Veröffentlichung der Briefe aus der Gefangenschaft seines deportierten Urgroßvaters William Letourneur, der Buchenwald, Lublin und Auschwitz überlebte, hält Pierre Dietz die Erinnerung an den Widerstand in der Haut-Normandie und die Geschichte der Deportation aufrecht.

Nur sehr wenige Bücher sind bisher über den Widerstand im Departement Seine-Maritime erschienen. Die Handlungen dieses Gerberei Facharbeiters aus Maromme in den Reihen des Front National (nicht mit dem heutigen Front National verwechseln!) ist durch nützliche Aussagen seiner Kameraden aus der Resistance ergänzt.

Aber das grundlegende Interesse dieses emotional bewegenden Buches, liegt in der außergewöhnlichen Vielzahl heimlicher Briefe, die William Letourneur mit seiner Frau Hélène während seiner Internierung im Gefängnis (Bonne Nouvelle, Rouen) und dem Internierungslager (Royallieu, Compiègne) 19431944 in Frankreich ausgetauscht haben, bis er in die Konzentrationslager des Hitlerreichs deportiert wurde.

Rund drei Jahre intensiver Arbeit waren nötig, um das Buch mithilfe seiner Tante Annick Cabot und seines unterdessen verstorbenen Onkels William Cabot zu übersetzen, mit Paul Le Goupil geschichtlich zu überarbeiten, mit Catherine Voranger auszuformulieren, das Werk in Form zu bringen was der Autor dank seines Berufs als Grafiker selbst bewerkstelligen konnte , bis hin zu den letzten Korrekturen durch den Doktor der Geschichte Gérard Fournier.

Das Buch enthält neben Fotos aus Archiven, Privataufnahmen der Familie, Zeichnungen der KZ-Häftlinge Pierre Mania und Auguste Favier, 3D-Grafiken und Kartenmaterial.

Für die Franzosen ist das Buch zudem von Interesse, da es von einem Deutsch-Franzosen geschrieben wurde, der in Deutschland aufgewachsen ist, und somit eine andere Sichtweise hat.

Pierre Dietz ist Autor und Designer. Er arbeitet überwiegend als Animationsdesigner bei der ARD. Zuletzt machte er mit seiner Gemäldereihe »Luftschlösser« auf sich aufmerksam. Von ihm sind bisher neben zahlreichen Kurzfilmen unter anderem die Bücher »Das Geisterfestungsfest«, »Briefe aus der Deportation» und »Orientalische Küche trifft Rheingau-Wein« erschienen.

Kontakt

Ansprechpartner: Pierre Dietz
Anschrift: Autor und Designer
Justus-Liebig-Strasse 37
64569 Nauheim
Telefon: 0173-952-7981
Internet: http://www.pierre-dietz.de
Kontakt:

Keywords

Hier nachlesen ...

Kartenspiel 310x165 - Der deutsche Spielemarkt wächst und wächst

Der deutsche Spielemarkt wächst und wächst

Der Markt für Videospiele in Deutschland ist auch 2018 am Wachsen – mit 9 Prozent …

Dating 310x165 - Werbung auf Dating-Apps

Werbung auf Dating-Apps

Dating-Apps sind heiß begehrt, wenn es um die Suche nach dem oder der Richtigen geht, …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.