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Schlechtes Zeugnis – und jetzt?

Die Halbjahreszeugnisse sind verteilt – und nicht alle sind so ausgefallen, wie sich das Eltern und Schüler erhofft haben. Vor allem wenn das schlechte Zeugnis eine ‚böse Überraschung‘ ist, reagieren Eltern oft hilflos mit Wut. Toben, Schreien und Vorwürfe bringen bei einem schlechten Zeugnis aber überhaupt nichts. Durch Streit wird nur wertvolle Zeit verplempert, die der Schüler dringend braucht, um wieder auf einen grünen Zweig zu gelangen.
Zuerst einmal sollte ‚Ursachenforschung‘ betrieben werden. Woher kommen die schlechten Noten? Liegt es wirklich nur an pubertärer Faulheit, oder steckt mehr dahinter? Gründe für schlechte Noten gibt es viele, und dementsprechend viele Lösungsansätze. Vielversprechend ist die Situation, wenn es nur in einigen wenigen Fächern große Probleme gibt, der Rest jedoch ganz gut gemeistert wurde. Dann ist Nachhilfe oft der richtige Weg.
Da bietet es sich – so scheint es – an, dass die Eltern selbst, soweit sie es können, ihren Kindern Nachhilfe geben. Davon ist jedoch eher abzuraten. Mit dem eigenen Kind ist man oft ungeduldig, die Nerven liegen schnell blank. Dann führt die ‚Nachhilfe‘ nicht zu besseren Noten, sondern verschlechtert nur das Verhältnis zwischen Kind und Eltern. Eltern sollten ihre Kinder durchaus unterstützen, z. B. gelernten Stoff abfragen oder – auf Wunsch des Kindes! – auch mit ihm üben. Aber bei zumindest vorübergehend kontinuierlich nötiger Unterstützung, Nachhilfe eben, sollte man auf professionelle Begleiter in Sachen Lernen setzen. Das können erfahrene Schüler oder Studenten sein, oder professionelle Nachhilfeinstitute wie der Schülerlerntreff in Speyer.
Bei der Suche nach der ‚richtigen‘ Förderung sollte man einiges beachten. Beim Lernen spielt die ‚Chemie‘ zwischen Lehrer und Schüler eine wesentliche Rolle. Daher sollte es in jedem Fall eine oder auch mehrere Probestunden geben. Und ohne Motivation des Schülers kann auch der beste Lehrer nur wenig bewirken, daher sollte Nachhilfe nicht gegen des Willen des Schülers vereinbart werden und die Nachhilfetermine sollten sich an den Wünschen des Schülers orientieren. Nachhilfe sollte generell maximal zweimal pro Woche stattfinden. Sind mehr als zwei Fächer ‚förderungswürdig‘, sollte man überlegen, ob das eine oder andere Fach warten kann, bis anderswo eine Verbesserung eintritt. Optimal ist es natürlich, wenn die Nachhilfe so flexibel ist, dass in einem solchen Fall für das Fach in der Warteschlange zumindest eine Minimalunterstützung – vor Tests oder wenn gerade gar nichts geht – stattfinden kann. Nachhilfelehrer können sich meist gut auf die Stärken und Schwächen ihrer Schüler einstellen und die Förderung danach ausrichten. Ob dann Unterricht in der Kleingruppe (es sollten aber niemals mehr als 4 Schüler sein) oder Einzelunterricht sinnvoll ist, sollte man gemeinsam entscheiden. Wenn dann ein Vertragsabschluss ansteht, sollte man darauf achten, keine ‚Knebelverträge‘ mit Mindestlaufzeit abzuschließen. Ein Wechsel der Stundenzahl oder des Faches (z. B. Von Englisch zu Deutsch oder von Mathematik zu Latein) sollte grundsätzlich jederzeit möglich, zusätzliche (Einzel-)Stunden sollten bei Bedarf buchbar sein. Wenn die Nachhilfe gut zum Schüler passt, dann können durch sie nicht nur Zeugnisse verbessert werden. Wenn ein ganz anderer Mensch die Dinge erklärt, ist so mancher Schüler in einem anderen, nicht schulischen Umfeld offener dafür, mehr zu lernen. Außerdem können alle Fragen gestellt werden, für die man sich vor der Klassengemeinschaft vielleicht geschämt hätte oder für die einfach keine Zeit blieb. Auch in Fächern, in denen gar keine Nachhilfe stattfand, verbessern sich dann teilweise die Noten – weil die Schüler wieder bereit sind, sich anzustrengen, bessere Lernstrategien kennenlernen oder einfach wieder motiviert sind.
Beim Schülerlerntreff können Sie unter der Telefonnummer 06232/900730 oder per E-Mail an schuelerlerntreff@gmx.de jederzeit kostenlose Probetermine vereinbaren. Im Anschluss an die Probestunden beraten wir Sie gerne, welche Förderung oder sonstige Maßnahme sinnvoll sein könnte. Auf unserer Homepage www.slt-schuelerlerntreff.de finden Sie neben weiteren Informationen zu uns auch Links zu kostenfreien Übungsseiten fürs gelegentliche Üben zuhause.

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