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Was können Pferde innerhalb eines zweitägigen Seminars für das Führungsteam eines Unternehmens tun? Wir lüften das Geheimnis.

Jede Führungskraft braucht Anerkennung, sei es vom Vorgesetzen, den Kollegen oder Mitarbeitern. Wer wünscht sich nicht, dass seine Mitarbeiter schnell, zuverlässig, und zufrieden Ihre Aufgaben erledigen und dass mit möglichst O Fehlzeiten, damit e

Das 2-tägige Firmeninterne Seminar mit Pferden für Führungskräfte ist gerade vorbei und die Eindrücke so überwältigend, dass wir sie sofort zu Papier bringen möchten.
Alles hat vor einem Jahr mit einer „harmlosen“ Anfrage von einem großen deutschen Konzern für ein sog. “ Special Event “ angefangen. Es sollte als Motivation für die Führungskräfte dienen. Nachdem die ersten Kontakte stattgefunden hatten, kamen zwei Verantwortliche des Personalbereichs um sich selbst von den versprochenen, genialen Hinweisen, die die Pferde vermitteln, zu überzeugen. Nach 3- Stündigem Crash-Seminar, waren die Erwartungen der beiden Entscheiderinnen weit übertroffen.
Gestern war es dann soweit. In der Einführungs – bzw. Kennenlernrunde teilen die Teilnehmer mit (5 Herren und 3 Damen im Alter zwischen 43 und 59 Jahren) warum sie sich freuen, dass Ihr Unternehmen das Seminar anbietet und mit welchen Erwartungen sie teilnehmen.
Vom Abteilungsleiter bis zur Geschäftsführung über Vertrieb, Finanz Technik, vom Jurist über BWL-er ist alles vertreten. Und noch dazu gibt es den Unterschied zwischen Operativen und Strategischen Einheiten.

Aber wir wissen schon alle, dass all das die Pferde nicht interessiert.
Als Beutetier brauchen sie nur vom Gegenüber Sicherheit, um sich freiwillig unterordnen zu können.
Denn bei den Pferden heißt Führen: dienen und das einzelne Pferd ist zufrieden, wenn es sein Leben in Sicherheit genießen kann.

Aber zurück zu den Erwartungen. Sie sind bei solch einer vielfältigen Gruppe sehr unterschiedlich.
Hier einige Stimmen:
„Bin gespannt auf den Vergleich Fremdbild-Selbstbild und wie ich wirke.“ “ Ich möchte eine Antwort darauf, warum ich wenig zurückbekomme obwohl ich viel gebe.“
“ Warum brauchen einige Mitarbeiter Druck um Ihre Aufgabe zu erledigen?“
„Wie kann ich die Stimmung in meinem Team beeinflussen?“ „Wie funktioniert das „Einsortieren“ in die Hierarchie bei den Pferden?“
„Wie kann man anders führen (als in der Vergangenheit autoritär)?“ „Wie kann ich meinen Führungsalltag spannender gestalten?“
„Wie kann man Vertrauen und Führung erfolgreich kombinieren?“…

Nach diesen Offenlegungen starten wir mit einer kurzen Übung, um zu verstehen, warum die Pferde, die seit Jahrhunderten die Menschen treu begleiten, (Ritter, Militär, Kriege, Pflügen, Holzrücken…) auch die Führungskräfte wie auch die Sportteams unterstützen können.
Danach folgt die Erklärung der Hierarchie der Pferdeherde mit den beiden Leitfiguren, die Leitstute, die die Herde vorn anführt und der Leithengst, der die Herde verteidigt und zusammenhält, von hinten.
Die Leitstute führt nur durch Ihre Ausstrahlung nach dem Motto:
Führen heißt: freiwilliges Folgen bewirken.
Der Leithengst hingegen muss stark, kraftvoll, mutig und kampfbereit sein und führt mit Energie und mit der Bereitschaft sein Leben für die Herde zu opfern.
Die Übung im Wald bezweckt zu spüren, was jeder Einzelne braucht um sich beim „geführt werden “ wohl und sicher zu fühlen und wie anspruchsvoll es ist, jemanden sicher zu führen.
Die angeregte Feed back Runde zeigt viele Unterschiede in den einzelnen Bedürfnissen auf und kann viele offene Fragen beantworten.

Nach einer kurzen Mittagspause mit leicht verdaulicher “ gut bürgerlichen Küche “ in familiärer Atmosphäre, geht es weiter mit den praktischen Übungen als Vorbereitung der ersehnten Begegnungen. Die wichtigste Übung bleibt immer die sog. Abgrenzung. Pferdisch gesehen, strahlt das Ranghöhere Pferd eine unsichtbare Barriere aus. Das rangniedrigere Pferd bleibt respektvoll stehen und wartet ob der Ranghöher kommt um z.B. Fellpflege zu machen. Für uns Menschen ist die Übung oft schwierig, weil wir Angst haben zu missfallen, wenn wir nein sagen (ob bei Kindern, Vorgesetzten, Mitarbeiter, Kollegen oder sogar Partner!!!)

Endlich sind wir soweit: jeder Teilnehmer zieht einen Pferdenamen aus einem Topf (nach dem Gesetz der Resonanz, erhält jeder Teilnehmer aus einem Pulk von bis 25 Pferden genau das Pferd, das ihm bei seiner aktuellen Führungssituation behilflich sein kann). Die Reihenfolge der Begegnungen wird auf die gleiche Art festgelegt. Nachdem jeder ein Foto von „seinem“ Pferd hat, geht es los.
Isabelle Banek, 20 Jahre Führungskraft , Pferdeflüsterin und Persönlichkeitstrainerin, die diese Art von Seminaren mit Pferden seit über 10 Jahren leitet, hat selbst einen Pferdenamen gezogen um zu zeigen, worum es in den Begegnungen geht und um herauszufinden, welches Thema die Gruppe beschäftigt.
Alle Teilnehmer versammeln sich außerhalb des sog. Vierecks von 20*20 Meter.(auch von den Teilnehmern „Ring“ genannt !!!)
Es stellt sich schnell heraus: es geht um das Thema Leitstute.
Rico, das 22 jährige Reitpony , das seit Jahren auf der Reitanlage am Sonnenhang in Kreuztal(NRW) lebt und als Lehrpferd und Seminarpferd sehr beliebt ist, zeigt deutlich, dass man das „freiwillige Folgen“ nicht erzwingen kann ! Erst nachdem Isabelle Banek ihn als „Leithengst“ mühelos einige Runden traben und galoppieren läßt, ist er bereit ihr freiwillig zu folgen. Somit wird den Teilnehmern klar, dass es hier nicht um Technik und Übung geht sondern um reine Ausstrahlung. Und aus welchem Grund auch immer, ist die Ausstrahlung der Seminarleiterin am Anfang der Begegnung für Rico ungenügend um freiwillig zu folgen(abgelenkt, Erfolgsdruck,Aufregung,)
Nur die Pferde können uns sagen ob wir für Sie eine gute Leitstute und ein guter Leithengst sind.
Isabelle Banek, Französin und Dipl.-Ing. der Chemie, fühlt sich nach wie vor als begeisterte Führungskraft und übersetzt gern die Pferde für Ihre erfolgreiche „Kollegen“.
Ihr Motto: Führung ist nicht nur Theorie sondern hauptsächlich Praxis im Alltag. Und wer kann besser als die Pferde uns, ehrlich und neutral, das Feedback unserer Mitarbeiter, Kollegen, Chefs geben?
Eine Begegnung im Viereck mit einem Pferd (ohne Strick und Halfter) ist gleichzusetzen mit jeder Situation im Führungsalltag, wo wir mit für uns negativen oder unerwarteten Ereignissen konfrontiert werden.
Wir sind dann nicht mehr im Besitz von all unseren Ressourcen.
Somit erfahren wir durch das Verhalten der Pferde, worauf wir in Zukunft in solchen Situationen, achten können.
Man erwartet von einer guten Führungskraft , dass sie je nach Situation das Leitstute Prinzip(emotionales oder auch weibliches Prinzip) wie auch das Leithengst Prinzip (rationales oder auch männliches Prinzip) darstellt. Dabei ist es wichtig als erste zu wissen, welche Präferenz wir haben, sie zu akzeptieren um authentisch führen zu können und um dann den anderen Teil trainieren zu können. Aber Achtung aus einem Leithengst wird nie eine Leitstute, höchstens ein Leithengst mit Gefühl und aus einer Leitstute nie einen Leithengst, höchsten eine Leitstute mit klaren Zielen, Ausdauer und Energie.

Einige Themen des Leitstuten-Prinzips an diesem Tag sind sog.Soft Skills :geniale Ausstrahlung aber das Pferd macht was es will(die Mitarbeiter mögen den Chef aber tun nicht was siesollen) Übersehen der ablehnenden Signale der Pferde(nicht sehen wenn das Gegenüber sich rausnimmt oder dicht macht) ,
keine Klarheit, wie ich von A nach B gehe, wenn das Pferd respektvoll neben mir läuft (verliere das Ziel vor lauter Mitarbeiterorientierung)
die Abgrenzung ( nicht nein sagen können).

Da die Führungskräfte bei jeder Begegnung mit beiden Prinzipien Leithengst und Leitstute arbeiten, kommen folgende Themen beim Leithengst: Kontinuität (ich bleib dran bis zum Ziel),
Strategieänderung ( wenn es 3 Mal nicht klappt, versuche ich einen anderen Weg)
sich starten können (bei neuen Projekten genug Aufmerksamkeit bzw. Energie investieren bis der Mitarbeiter versteht was er tun soll und selbst arbeiten kann),
ffektiv arbeiten (statt Aktionismus oder Bemühungen) um nur einige Beispiele zu nennen.

Vor einer Begegnung weiß Isabelle Banek nie, welche Themen kommen werden. Beim Coaching geht es um Aufmerksamkeit, Flexibilität, Klarheit, Ausdauer und Energie .
Faszinierend nach wie vor für Sie : obwohl die Führungskräfte meistens mit dem Wesen Pferd nie zu tun haben und teilweise viel Respekt bis zur Angst davor haben, können Sie mühelos das freiwillige Folgen oder Vorangehen erreichen und auf diesem Weg viele nützliche Hinweise( Soft Skills) von den Pferden erhalten. Sie hat selbst bei Ihrem Umbruch von der Managerin zur Dienstleisterin davon profitiert und erreicht , durch den täglichen Umgang mit den Pferden „Ihren“ ausgeprägten Leithengst mit vielen Eigenschaften der Leitstute zu bereichern.

Nach einem kurzen Break werden die Videos gemeinsam analysiert. So kann jeder Teilnehmer, nach den 7 anderen Begegnungen, seine Begegnung dissoziiert erleben.

Der 2te Tag verlaüft ähnlich: Reflexion über Führungskräfte, Herstellung eines Werkzeugs einsetzbar für den Alltag und 2te Begegnung. Bemerkenswert für die Gruppe: obwohl 20 Pferde für 8 Teilnehmer zur Verfügung stehen werden 5 Pferde, die am ersten Tag gewählt wurden, am 2ten Tag wieder gezogen: die Gruppe hat anscheinend Bedarf den Beweis zu sehen, dass die Pferde tatsächlich der Spiegel der Teilnehmer sind und je nach Teilnehmer unterschiedlich reagieren. Eine Teilnehmerin hat sogar an den 2 Tagen dasselbe Pferd gezogen!! Also neue Herausforderungen, Erwartungsdruck, Vergleich alles ist vorhanden.

Im Abschlußgespräch kommen solche Kommentare wie
“ ich habe schon so viele Führungskräfteseminare gemacht aber das ist das erste Mal dass ich unbedingt ein Aufbauseminar machen will!“
“ endlich mal ein Führungsseminar praktisch erleben statt sich von theoretischen Ansätzen berieseln zu lassen die nach ein paar Wochen zum Größten Teil weg sind!“
„endlich mal eine andere Seminaratmosphäre familiär und authentisch statt die üblichen „Kongresshotels“ und „belegte Schnittchen“.
“ Am Anfang des 2ten Tages war die Reflexionsrunde genial“,
„bin erstaunt wie wenig mich am Anfang das freiwillige Folgen interessiert hat“,
„glaube, dass es möglich gewesen wäre mit weniger Energie das Pferd zu bewegen, ist mir leider nicht im Sinn gekommen“,
„bin sehr überrascht, weil ich nicht daran geglaubt habe, dass das Pferd mir etwas sagen kann, einfach genial“,
„bin erstaunt, wie mühsam der Leithengst war. Habe so viel Energie angewendet, wie ich denke dass es nötig ist, auch wenn unzureichend“. „Bin total begeistert!“
„mein Traum:dass meine Abteilung mir freiwilligt folgt“,
„habe viel Freude mit dem Pferd gehabt und war danach sehr zufrieden“. „Bin beeindruckt von der Wirkung der non verbalen Kommunikation“
„es ist viel von meinem Alltag drin gewesen“,
„ich muss mir mehr Zeit nehmen, wenn ich Stress habe“,
„richtig faszinierend genau das, was mich im Alltag stört, ist schon am ersten Tag hochgekommen“,
„in Stresssituationen krieg ich nichts mit“,
„wenn die Menschen mir imposant vorkommen, kann ich es jetzt relativieren“,
„erstaunlich, dass alle am 2ten Tag die Kommunikation der Pferde wahrgenommen haben“,
„Selbstvertrauen gestärkt“,
„wichtig: Leithengst und Leitstute getrennt spüren um hinterherbeide als Einheit zu erleben“,
„Bereichsübergreifendes Verständnis“,
„Folgen und Abgrenzen sind keine Gegensätze“,
„Dialog mit dem anderen von allen aufmerksam umgesetzt“,
„die Gruppe ist schnell zu einem tollen Team gewachsen“,
„Wichtigkeit des eigenen Einsatzes“,
„Bewusstsein der non-verbalen Kommunikation“.
„neue Perspektive wie wichtig kleine Signale sind“,
„schönes Erlebnis“…

Bei der Umsetzung des spontanen Wunsches beim Essen die Sonne draußen genießen zu können, kann man deutlich sehen wie die Gruppe zusammengewachsen ist. Im Nu sind Tische, Stühle, Kissen, Geschirr ,Bestecke nach außen transportiert . Beiden Entscheidern, die für die 2te Begegnung gekommen waren, ist es sofort aufgefallen und sie haben das Seminarzusätzlich als ideale Teambuilding Maßnahme sofort deklariert!
Erwähnenswert ist auch, dass beide Personalerinnen von den Erfahrungen und Nachwirkungen Ihrer fast ein Jahr zurückliegenden „Begegnung“ offen berichten. Sie erzählen es so bildlich und begeistert , dass wir das Gefühl haben, dass es gestern passiert ist. Das ist der beste Beweis für die Nachhaltigkeit der Seminare mit Pferden.

Isabelle Banek weiß um den Vorteil des Coachings mit Pferden. Sei es für Führungskräfteteams oder Sportteams und ist überzeugt, dass immer mehr erfolgreiche Menschen den Mut haben werden, den Weg zu sich über die Pferde zu nehmen, um mehr Spaß , Effektivität und Gesundheit beim Führen zu haben .
ARD hat einen Seminartag begleitet und folgendes Video letzten Monat ausgestrahlt.
http://youtu.be/dTZSS4M4U9g
sowie einen Trainingstag vor dem Entscheidungsspiel zum Aufstieg in die erste Bundesliga von der Frauenfußballmannschaft TSG Hoffenheim
http://youtu.be/biCehqMrs44 Teil 1
http://youtu.be/H_NAiHiRH7c Teil 2
Das nächste offene Seminar findet am 13.-14. September auf der Reitanlage am Sonnenhang in 57223 Kreuztal(NRW) statt.
Göhnen Sie sichdieses tollt Ereignis !
www.Seminare-und-Pferde.de
Isabelle Banek und Gabriele Krings

Durchführung von Seminaren mit Pferden für Führungskräfte-teams und Sportteams (fußball,Handbal…)

Kontakt
Seminare und Pferde
Isabelle Banek
Am Sonnenhang 32
57223 Kreuztal
0160 1807321
info@seminare-und-Pferde.de
http://seminare-und-pferde.de

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