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Web-App-Technologie: Sie dreht den Markt um

Die Menschheit ist mobil geworden, das heißt nicht in Bezug auf Fahrzeuge, sondern in Hinsicht auf die Kommunikation. Stetig hat der moderne Mensch irgendein mobiles Gerät in der Hand, surft stundenlang im Internet und versorgt sich mit den benötigten Informationen oder kauf ein. Sicherlich ist das in einigen Fällen aus beruflichen Gründen, doch zumeist geschieht das zum Vergnügen oder als Freizeitbeschäftigung. Fast alle Anliegen lassen sich heute mit einem „Klick“ erledigen und die „Erfindung“ der App und dazu der Web App, machten es möglich, dass die neuen Technologien fast allen Menschen näher gebracht werden konnte.

Vorteile der Web-App-Technologie

Heute muss ein jeder eine Webseite haben. Steve Jobs änderte das Leben der Menschen mit dem ersten iPhone und durch die freie Entwicklergemeinde wurde die Idee des Funktionsumfangs der Smartphones ausgebaut und verändert – das war genial. Damit war die „App geborgen“ und „mobile First“ wurde zur neuen Philosophie für Entwickler und selbst die App wurde wichtiger als eine Homepage.

Nun gibt es die Web-App und sie soll alles, was es bisher gibt, revolutionieren. Doch welche Vorteile weisen die Web-Apps auf gegenüber den klassischen Apps? Und was unterscheidet die Web-App von einer Webseite?

Was ist überhaupt eine Web App?

Zuerst einmal muss ein jeder wissen, um was es sich bei einer Web-App handelt, die auch als Web Applikation bezeichnet wird. Dabei ist die Definition sehr einfach: Eine Web App basiert in der Regel auf HTML, CSS oder Javascript. Diese werden von einem Webserver geladen und dann im Webbrowser ausgeführt und daher ist keine Installation notwendig. Aber dennoch ist es möglich für eine Webanwendung eine Verknüpfung auf dem Desktop des Rechners oder dem Home-Bildschirm vom mobilen Gerät anzulegen – das wird durch die Nutzung der Lesezeichen ermöglicht.

Bei den Webanwendungen ist das Spektrum groß. Das beginnt bei den kleinen Tools, geht über die Web-App-Anleger von bekannten Programmen, wie bspw. Office-Paketen bis hin zu Browserspielen. Hierbei fahren viele Programme und Dienste zweigleisig: Sie gibt es in Form einer Web-Applikation und auch in Form einer nativen App.

Native Apps vs. Mobile Web-Apps

Bei der nativen App handelt es sich um eine App, die für ein bestimmtes Betriebssystem programmiert wurde. Diese wird aus dem App-Store heruntergeladen und auf dem Mobilen Endgerät installiert. Ein Beispiel für native Apps sind bspw. Instagram, Facebook oder Twitter.

Bei einer Web-App handelt es sich um eine App, die direkt über den mobilen Browser über eine URL aufgerufen wird. Sie wird nicht heruntergeladen und installiert, damit sie geöffnet werden kann. Bei den iPhones wird die Web-App über den Safari Browser geöffnet. Ein gutes Beispiel dafür ist die mobile Web-App sie die Webseite von Facebook https://m.facebook.com.

Wenn es nun darum geht, herauszufinden, welche App die bessere für die eigenen Anforderungen ist, dann müssen beide Möglichkeiten miteinander verglichen werden.

Die native App und die mobile Web-App ähneln sich und sie funktionieren auch auf ähnliche Weise. Die Unterschiede zwischen beiden sind nur klein. Wenn es nun darum geht, zu entscheiden, ob Web-App oder native App, dann muss ein Blick auf die Reichweite gelegt werden. Die App-Entwickler, wie bspw. die von ackee.de wissen, dass ein Unternehmen umso mehr Nutzer erreichen kann, desto mehr Plattformen gebildet werden.

Der Vergleich native Apps vs. mobile Web-Apps

Wird bspw. die native Facebook-App mit der Web-App verglichen, dann sehen beide auf dem Bildschirm auf den ersten Blick identisch aus. Doch ein genauer Blick zeigt dann doch ein paar Unterschiede:

Mobile Web-App Native App
Läuft bspw. im Safari Browser oder Google Chrome Unten ist eine permanente Navigationsleiste eingeblendet
Es gibt keine permanenten Navigationsleiste Eine Autoplay Funktion für Videos
Neuigkeiten werden durch ein rotes Icon angezeigt
Der Wiedererkennungswert durch die blaue Kopfzeile und die permanente Navigationsbar ist höher

Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden App stellt der Zugriff dar: Die native App muss heruntergeladen und auf dem mobilen Endgerät installiert werden und für die Web-App ist ein ständiger Internetzugang notwendig. Eine native App benötigt nur dann Internet, wenn es darum geht Daten zu übertragen. Daher können sie auch dann verwendet werden, wenn keine oder eine eher schlechtere Internetverbindung zur Verfügung steht.

Der größte Vorteil der mobilen Web-Apps ist, dass diese auf einen eigenen Server laufen und der User sich nicht beim App-Store rechtfertigen muss. Zudem ist es sehr einfach, für die Web-Apps Updates zu veröffentlichen. Dafür wird einfach der Programmcode für die Web-App auf dem Server geändert. Öffnet ein User die Web-App, dann erhält er automatisch das Update. Anders bei der nativen App. Dort muss das Update in den entsprechenden App-Store hochgeladen werden und im Anschluss wird dieses dann von dem entsprechenden Betriebssystem geprüft, wie Apple oder Google. Erst wenn das Update freigegeben wird, kann der Nutzer es dann herunterladen. Das bedeutet, dass der Update-Prozess wesentlich aufwendiger ist bei den nativen Apps. Ein weiterer Nachteil der nativen Apps ist, dass die Monetarisierung schwierig sein kann, da die Richtlinien für die App-Veröffentlichung immer schwieriger werden. Heute ist es nicht mehr so einfach, Werbebanner einzubinden. Anders bei den Web-Apps, die sich sehr schnell über Werbung, Mitgliedsbeiträgen etc. monetarisieren.

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