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Werbung auf Dating-Apps

Dating-Apps sind heiß begehrt, wenn es um die Suche nach dem oder der Richtigen geht, egal ob es sich um eine flüchtige Affäre oder die Liebe fürs Leben handelt. Im Jahr 2017 waren in Deutschland rund 8,6 Millionen Leute in Online-Dating-Börsen aktiv. Insgesamt registriert waren 136 Millionen – eine Zahl, die zustande kommt, weil so mancher auf der Partnersuche gleich an mehreren Börsen wie Tinder, Kwick, Lovoo und Grindr, aber auch kostenpflichtigen Diensten wie eDarling eingeschrieben ist.

Die kostenlosen Online-Flirtdienste suchen nach Möglichkeiten, um lukrativ zu sein, ohne die Kunden zur Kasse bitten zu müssen. Eine Einnahmequelle ist Werbung, die geschickt auf der App platziert wird. Tinder, eine der ersten Apps, bei der durchs rechts wischen Interesse am einem potenziellen Date signalisiert wird, ist dabei ein Pionier.

Dating-Apps sind ideal für bestimmte Produktwerbungen. Wie überall kommt es darauf an, die angepriesenen Waren und Dienste auf den Kunden zuzuschneiden. Tinder, Kwick und Co. haben als ihre Zielklientel partner- oder zumindest unterhaltungssuchende Singles. Restaurants, Bars, Clubs, aber auch Reisedienste, In-Klamotten und alles, was ihn oder sie im attraktivsten Licht erscheinen lässt, sind potenziell geeignet für derartige Anzeigen.

Das Geheimnis des Erfolgs besteht darin, einen Kaufreiz zu schaffen, der vorher nicht da war – wieviele neue Kleidungsstücke braucht man wirklich? Wenn zudem das Umfeld stimmt, bleibt das positive Gefühl auch noch nach der Transaktion erhalten. Das kann das Restaurant sein, in dem man das erste Date hatte, die Bar, in der es gefunkt hat, das Kleid oder Hemd, das einem so viele Komplimente einbrachte…

Für die Kunden haben die auf den Apps geschalteten Anzeigen aber noch andere Vorteile. Online-Dating-Börsen existieren nicht nur, um glückliche Paare zu kreieren, sie sind in erster Linie ein Geschäft. Wenn sie keine anderen Einnahmequellen finden, werden sie entweder eingestellt, oder sie hören auf, kostenlos zu sein.

Wahre Liebe mag unbezahlbar sein, aber ein Dating-Dienst, der den Geldbeutel in keiner Weise belastet, ist auch so einiges Wert. Wenn bezahlte Anzeigen, die zum Service passen, für die notwendigen Einnahmen sorgen, ist allen Seiten gedient. Und den Partnersuchenden bleibt es selbst überlassen, ob sie ihr Glück mit einem der möglicherweise vorgeschlagenen Restaurants oder in einer Disco versuchen wollen oder ihr Date mit den tollen Stiefeln beeindrucken, die außer den Fotos von potenziellen Traumpartnern kurzfristig über den Bildschirm geflirrt sind.

6,6 Milliarden Euro wurden allein in Deutschland im Jahr 2017 in Online-Werbung investiert. Man muss eben nur wissen, wo sich die Platzierung von Anzeigen lohnt.

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